St. Josef Klosterkirche

 

Ziegenbrunnen-Klosterkirche kl

Klosterkirche 1 kl

Klosterkirche 2 kl

Klosterkirche St. Josef Westansicht

 

Kapuzinerkirche St. Josef in Immenstadt

Der Bau der Kirche begann im 17. Jahrhundert, als Graf Hugo von Königsegg den Kapuzinerorden nach Immenstadt holte. 1655 wurde der Hochaltar zu Ehren der Gottesmutter und der Heiligen Josef und Franziskus geweiht. Die Klosterkirche diente auch als Gruftkirche der gräflichen Familie. An der Nordseite wurde 1730 eine Kapelle zu Ehren des Kapuzinerheiligen Fidelis von Sigmaringen angebaut. Das Altarbild der Kapelle stellt die Stigmatisierung des Hl. Franziskus dar. Auf beiden Seiten finden sich Schnitzereien vom heimischen Bildhauer Xaver Rasch. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche geht auf die Renovierungen im 19. und im 20. Jahrhundert (z.B. neubarocke Fassade) zurück. 1984 wurde das Kloster abgebrochen. An der Holzdecke der Kirche sind die drei Göttlichen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) zu erkennen. Mittelpunkt des Chorraumes ist der turmartige Tabernakel mit jeweils auf beiden Seiten zwei Dreh- und Wendebildern, welche mit Kapuzinerheiligen (für Gedenktage) und Engeln (für Werktage) bemalt und mit reichverzierten Reliquienkästchen (für Festtage) bestückt sind. Die Seitenaltäre stellen Maria und den Heiligen Antonius dar, darunter sind acht Kapuzinerheilige gemalt.

 
Textquelle: Kirchen Kapellen - Immenstadt, Stein, Missen-Wilhams