St. Otmar

 

St Otmar west

Pfarrkirche St. Otmar

Die bereits im 13. Jahrhundert erbaute Kirche wurde zwischen 1450 und 1500 durch Pfarrer Heinrich Schwertfuß mit einem im Barockstil gehaltenen neuen Chor erweitert. 1693/94 fand ein großer Kirchenumbau mit Erweiterung des Langhauses und neuer Ausstattung statt. Im festlichen Innenraum finden sich drei wertvolle hochbarocke Altäre mit leuchtender Vergoldung und Weinlaubumrankung. Das Altarblatt des Hochaltars zeigt die Muttergottes flankiert von den Figuren der beiden Kirchenpatrone St. Otmar und Vitus. Auf den Seitenaltären sind die hll. Joseph und Antonius sowie eine hl. Anna selbdritt zu erkennen. Die Kanzel aus schwarzem Stuckmarmor mit weißen Adern, bekrönt von den Gesetzestafeln, kam 1718 in die Kirche. An der bemalten Täferdecke im Schiff sind die Tierkreiszeichen abgebildet. Aus der Vorbarockzeit stammen kostbare Schätze wie eine Madonna mit Kind (um 1470), eine Anna selbdritt (um 1490/1500) sowie ein auferstandener Christus. Südwestlich der Kirche, gegenüber dem Eingang, befindet sich die neubarocke Grabkapelle (1904) der Freiherren von Pappus-Tratzberg und der Freiherren von Lerchenfeld.

 
Textquelle: Kirchen-kapellen, Immenstadt, Stein, Missen-Wilhams;