St. Stephan

 

St Stephan ost

 

Pfarrkirche St. Stephan mit Heilig –Grab-Kapelle.

Gegenüber der Loreto-Kapelle entstand zu gleicher Zeit die Heilig-Grab-Kapelle und darüber die Kirche St. Stephan (1667/68). Im Jahre 1670 wurden die drei Bühler Gotteshäuser geweiht. Die Kirche St. Stephan wurde 1953 durch Architekt Michael Kurz nach Westen verlängert und die Innenausstattung des 17. und 18. Jh. Entfernt. Die Heilig-Grab-Kapelle blieb dagegen unangetastet. Die farbig gestalteten Glasfenster in der Kirche stellen den Bühler Kirchenpatron St. Stephan dar. Zur Ausstattung gehören ebenfalls das Altarkreuz aus Bronze und das Vortragekreuz aus Email. Der Chorbogen ist von zwei Andachtsfigurengeschmückt (eins spätgotischer Auferstehungs-Christus und eine barocke Madonna mit Kind). Beachtenswert sind auch die sechs Mosaikbilder von R. Friedrichsen im Langhaus, die auf die Heilsgeschichte hinweisen. Die Heilig-Grab-Kapelle ist ein Modell des Heiligen Grabes in Jerusalem. Die neun Holz-Arkadenfelder aus dem 18. Jahrhundert beschreiben das Leben Jesu. Auf der Rückseite des Grabes befindet sich die Grabkammer mit dem lebensgroßen Leichnam Jesu. Die beiden Seitenaltäre (17. Jh.) stellen ein Andachtsbild der 1733 gegründeten Sieben Schmerzen-Mariä-Bruderschaft und die Auffindung des Hl. Kreuzes durch Kaiserin Helena dar. Im rückwärtigen Teil der Kirche befinden sich ein Ölberg- und ein Kerker-Christus.

 
Textquelle: Kirchen-Kapellen, Immenstadt, Stein, Missen-Wilhams;