Herz-Mariä Samstage

Die Kirche feiert in besonderer Weise das Monatstriduum zu Beginn eines jeden Monates.
Dazu gehören der Priesterdonnerstag, der Herz-Jesu-Freitag und der Herz-Mariä-Samstag.

Dankbar für die Heilsgeschichte Gottes ehren die Gläubigen in besonderer Weise, was Gott Großes getan hat.

Am Donnerstag betet man besonders für die Priester und um Berufungen.
Am Freitag betrachtet man das Leiden Christi und sein liebendes Herz, das für uns gelitten hat.
Am Samstag ehrt man Maria und ihr unbeflecktes Herz.

Im August beginnen wir mit den 5 aufeinander folgenden Herz-Mariä-Sühnesamstagen.

Auch der Hl. Maximilian Kolbe baute sein ganzes Leben auf das Unbefleckte Herz Mariens auf, wie Sie hier im Link nachlesen können. 

Im Februar 1941 wurde Maximilian Kolbe wieder verhaftet und im Mai ins Vernichtungslager in Auschwitz – dem heutigen Oświęcim – eingewiesen. Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Fritsch zehn Männer ausgesondert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hungerbunker eingeschlossen werden sollten. Einer der Ausgesonderten, Franz Gajowniczek, schrie laut auf und erinnerte unter Tränen an seine beiden Söhne; der am Appell teilnehmende Kolbe trat hervor und bot sein Leben für das des Familienvaters, was Fritsch akzeptierte.

Den protestantischen Lagerarzt tröstete Maximilian Kolbe:
Jeder Mensch hat im Leben seinen Sinn, denn er hat sein Leben erhalten zum Wohle der anderen Menschen. Deswegen spricht auch hier im Lager die göttliche Vorsehung mit.

Kolbe wurde also in den Hungerbunker gesteckt, tagelang habe man ihn singen und beten gehört. Nachdem die anderen neun Leidensgenossen schon verhungert waren, Kolbe aber noch wenige Lebenszeichen von sich gab, verabreichte der Lagerhenker ihm schließlich eine Giftspritze, was den endgültigen Tod bedeutete. (Quelle:)